flexi-guide stellt sich vor

Wer ist flexi-guide?

flexi-guide ist ein kleines, engagiertes Team von Fachleuten aus dem Bereich Internet und Informatik mit vielen Ideen für die Zukunft. flexi-guide ist für uns sowohl Leidenschaft als auch Engagement mit konkreten Absichten und einer Vision.

Wir handeln im non-profit-Gedanke. Unsere Beweggründe für die Arbeit an diesem Portal sind andere, als Gewinn zu machen. Die effektiven Fixkosten für den Betrieb des Portals sind gering und gesichert.

M. Rentsch, 1969Michelle Rentsch, 1969, Schweiz, eMail

Business Analyst, Fachfrau für Accessibility (Barrierefreiheit) und Usability (Benutzerfreundlichkeit) im Web

Seit 2010 verzichte ich bis auf ganz wenige Male für spezielle Gerichte vollständig auf Fleisch. Vorher war ich Flexitarierin und ass schon damals wenig tierische Produkte. Gewisse Lebensmittelkombinationen mit Milch vertrage ich inzwischen sehr schlecht. Daher muss ich stark darauf achten wie Speisen und Produkte zusammengestellt sind. Zudem möchte ich meinen Weizenkonsum eindämmen.

Vom Fleisch habe ich mich abgewandt, weil ich die Massenaufzucht, ungeeignete Haltung, weite Schlachttransporte von Tieren sowie deren Status als Konsumgut nicht mehr durch den Kauf unterstützen will. Auch der hohe CO2-Ausstoss rund um die Fleischproduktion und überfischte Meere sind für mich Grund auf Fleisch und Meerestiere zu verzichten.

Aufs Ausgehen verzichte ich immer öfter, weil zu Hause abwechslungsreicher vegetarisch und praktisch weizenfrei gekocht wird. Ich vermisse auswärts am meisten ganz normale Gerichte, wo einfach nur das Fleisch durch ein anderes Produkt ersetzt wird, der Geschmack aber ans «Original» herankommt.

Einige meiner Gedanken zum Thema:

 
D. Selinger, 1972Daniel Selinger, 1972, Schweiz, eMail

Informatiker, Unix Specialist, Web Master

Flexitarier mit Fisch und wenig Fleisch.

Bei allen Lebensmitteln kaufe ich bewusst ein und achte auf kurze Transportwege und saisonale Produkte. Soweit sinnvoll und möglich bevorzuge ich Bioprodukte und verzichte auf bekannte genmanipulierte Grundnahrungsmittel.

Übers selber Kochen nerve ich mich immer öfter und wünsche mir mehr Auswahl an fleischlosen Gerichten in Restaurants. Denn ich möchte öfter ausgehen. Ich probiere, falls ausnahmsweise vorhanden, gerne ausgefallene vegetarische oder vegane Gerichte aus.

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Wie lange existiert flexi-guide?

Die Idee wurde während eines Geburtstagsessens im Restaurant Seeblick in Mörigen am 20. Mai 2011 geboren.

Seit Mai 2011 haben wir das Konzept, das Layout sowie den Prototyp ausgearbeitet und laufend verfeinert. Texte wurden geschrieben und wieder umgeschrieben. Mit Freunden, Familie und Arbeitskollegen haben wir viel diskutiert und Anregungen gesammelt. Intensive Recherchen im Internet, bei Communities und in der Presse rundeten unsere Überlegungen ab. Wir hatten das Glück auch einige Branchenprofis befragen zu können.

Im Winter 2012 begann schliesslich die Programmierung. Im Sommer 2013 wurden die Kontos auf Facebook, Twitter, Pinterest und Google+ eröffnet.
Am 1. September 2013 wurde das Portal in einer stark vegetarisch/veganen Ausprägung unter «veggie-restaurants» aufgeschaltet. Jedoch mit etwas gemischten Gefühlen.

Denn zwischen Recherche und Fertigstellung ist einige Zeit vergangen. In dieser Zeit ist vor allem von politischer Seite viel Druck gemacht worden. Überall spricht man von Veggie-Days und ähnlichen Aktionen. Was wir im Prinzip sehr begrüssen.

Wenn wir jedoch in unserem Umfeld, welches mehrheitlich Fleisch isst, das Thema Veggie aufgreifen, stossen wir nun leider zunehmend auf eine eher ablehnende Haltung. Wenn Presseartikel kommentiert werden, kann man diesen Trend auch spüren. Ähnlich wie bei der Nicht-Raucher-Debatte. Auch wenn durchaus zugunsten eines leckeren fleischlosen Gerichts gerne auf Fleisch verzichtet wird, so will man das eben nicht vorgeschrieben bekommen, sondern die Wahl haben.

Nachdem wir erste Erfahrung und Reaktionen mit «veggie-restaurants» sammeln konnten,  haben wir uns dazu entschlossen im Februar 2014 auf «flexi-guide» umzuschwenken. Die Texte wurden überarbeitet und den neuen Gegebenheiten angepasst. Am bestehenden Konzept halten wir jedoch fest. Auch an unseren Beweggründen hat sich nichts geändert.

Unser Ziel ist es, mit flexi-guide möglichst vielen Menschen Restaurants vorzustellen, welche auch fleischlose und/oder allergenfreie Angebote führen. Restaurants, die sich mit klimafreundlicher Ernährung befassen und Wert auf den rücksichtsvollen Umgang mit Ressourcen legen. Je mehr sich für eine bewusste und fleischarme oder sogar fleischlose Lebensweise entscheiden, je mehr kommt dies unseren Absichten und Vision zugute.

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Absichten und Vision der Macher von flexi-guide

Wir haben uns Gedanken darüber gemacht wie jedermann/frau einfach, regelmässig und ohne Einbussen der Lebensqualität einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Eine bewusste und klimafreundliche Ernährung kann über die Hälfte der konsumbedingten Treibhausgase einsparen (ca. 30% davon entstehen durch die Prozesse rund um unsere Ernährung). Drei einfache Möglichkeiten zu handeln:

  • Saisonal; nicht aus Gewächshäusern und frisch statt tiefgefroren
  • Regional; kurze Transportwege und keine Flugware
  • Pflanzlich; weniger tierische Produkte

Mit flexi-guide wird beabsichtigt, einen Beitrag zur Reduzierung des persönlichen ökologischen Fussabdrucks jedes Einzelnen zu leisten. Wir haben die Vision, dass wenn fleischlose, kreative Angebote einfacher gefunden werden und diese Angebote zukünftig noch mehr werden, sich der Fleischkonsum reduzieren wird. Gemäss unseren Beobachtungen, probieren auch regelmässige Fleischesser gerne einmal etwas anderes aus, wenn es interessant und lecker präsentiert wird. Die vegetarische und vegane Vielfältigkeit soll durch flexi-guide sichtbar gemacht und die Lust darauf damit erhöht werden. Anbieter und Konsumenten sollen näher zueinander rücken.

Wandel entsteht nicht durch Verbote, Zwang, Diskriminierung und Zeigefinger-Mentalität. Neugierde, Offenheit und etwas Mut zum Ausprobieren von Neuem haben eine viel grössere Wirkung. Wir fordern auf die bestehenden Prinzipien zu hinterfragen. Überall etwas genauer hinzuschauen und auch einmal unbequeme Fragen zu stellen. Idealerweise zieht danach jeder für sich seine Konsequenzen daraus.

Ein Beispiel, welches unsere Beweggründe auf den Punkt bringen:

Auf der Fläche eines Grundstückes, die benötigt wird, um 1 kg Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten. Dieser immense Landverbrauch ist vor allem auf den Futtermittelanbau zurückzuführen.

Zur Erzeugung von 1 kg Getreide braucht es ca. 100 Liter Wasser. Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, benötigt man 7 bis 16 kg Getreide oder Sojabohnen bzw. 700 bis 1600 Liter Wasser.

Bei der «Umwandlung» von Getreide in Fleisch gehen unter anderem 90 % Eiweiss, 99 % Kohlenhydrate und 100 % Faserstoffe verloren.

Quelle: www.vegetarismus.ch.

Mit nur ein paar zusätzlichen Gedanken zu diesem Beispiel kann sich sicher jeder vorstellen, welche Nebeneffekte diese Art der Ressourcennutzung mit sich bringen. Ausgemergelte Böden durch Monokulturen, Pestizide sowie Dünger auf den Feldern, daraus folgende Trinkwasserverschmutzung, Grundnahrungsmittelknappheit – um nur ein paar zu nennen.

Selbstverständlich liegt uns auch das wohl der Tiere, welche für den Fleischverzehr gehalten werden am Herzen. Wenn nur schon soweit umgedacht würde, dass man auf Massenzucht verzichten könnte, würde uns das glücklich machen. Wenn diesen (bedeutend weniger) Tiere ihre Zeit auf Erden draussen auf dem Feld in der Sonne verbringen könnten, hätten sie zumindest ein würdevolles Leben. Zudem würden die Ressourcen in hohem Masse geschont. Und nicht zuletzt wäre das verzehrte Fleisch zwar teuer aber bedeutend besser und gesünder.

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Wer spricht über flexi-guide?

  • 16.10.2014 – Flexi Guide – neuer Restaurantführer für umweltbewusste Genießer
    Wie finden Gäste Restaurants, die speziell den Ansprüchen für bewusste Ernährung genügen? Ein Blick in den Flexi Guide zeigt «grüne» Restaurants, die mit gesunder Küche und kreativer Kochkunst glänzen. Eine tolle Möglichkeit gleichzeitig für Restaurants und umweltbewusste Gäste.
    objektmoebel-journal.de
  • 25.09.2014 – Neuer Restaurantführer für bewusst lebende Menschen
    Was für eine tolle Aktion herauskommen kann, wenn sich eine Webdesignerin und ein Informatiker Gedanken über gesunde Ernährung und Klimaschutz machen, zeigt der neue Restaurantführer flexi-guide.com
    gastronomie-report.de
  • 20.08.2014 – Veggies overseas
    Blogger @VlamIndePan gaat op vakantie en neemt mee... een telefoon met @HappyCow en @flexiguide.
    foodinspiration.nl und foodinspiration.be

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flexi-guide – Internationaler Restaurantführer und Hotelfinder für Flexitarier, Vegetarier, Veganer und Allergiker und Menschen, die Speisen mit Bio-Produkten aus nachhaltiger Landwirtschaft bevorzugen.